Kimya greift der Bahnindustrie unter die Arme

Ein führender Bahnausrüster

Die Anforderungen an Kimya

 

Ein führender Bahnausrüster hat Kimya mit der Herstellung eines Kunststoffteils beauftragt. Das aus dem Jahr 1982 stammende Teil ist Bestandteil einer Türöffnungsvorrichtung:

    1. Problematisch war, dass nur eine Papierzeichnung und eine 3D-Datei des PVC-Teils zur Verfügung stand, um es zu reproduzieren, aber kein noch bestehendes Modell.
    2. Das zweite Problem bestand darin, dass zur Herstellung des Teils ein 3D Material entwickelt werden musste, das der Richtlinie DIN EN 45545 – Brandschutz in Schienenfahrzeugen – gerecht wird.

 

Brandschutz in Schienenfahrzeugen - gerecht wird

 

Die Lösungen von Kimya

 

 

Die Mitarbeiter von Kimya haben ein PEKK SC Material entwickelt, das dieser Brandschutzrichtlinie entspricht. Anschließend wurde ein erster Prototyp hergestellt, damit der Ausrüster prüfen konnte, ob das Material mit der erwarteten Nutzung konform ist. Yannick Castel, Senior Business Developer Manager bei Kimya berichtet uns mehr über dieses außergewöhnliche Projekt:

 

„Dieser Bahnausrüster hat uns vor eine große Herausforderung gestellt. Für uns war es eine Gelegenheit zu zeigen, dass wir mit unserem hochleistungsfähigen PEKK Material dieser Anforderung gerecht werden können. In seiner semikristallinen Ausführung konnte unser PEKK SC Filament für eine konkrete Anwendung genutzt werden. Der Erfolg dieses innovativen Materials eröffnet neue Perspektiven, insbesondere im Bereich der Bahnindustrie.

Bei der Produktion von kleinen Serien bieten additive Fertigungsverfahren viel Flexibilität und Reaktionsfähigkeit! Die Herstellung einer herkömmlichen Gussform erfordert längere Entwicklungszeiten und höhere Kosten, die sich nur durch die Herstellung von tausenden von Teilen auszahlen… In diesem konkreten Fall konnten die von Kimya Factory gedruckten Teile nach Dimensionsprüfungen sofort ausgeliefert werden. Ziel unserer internen Qualitätsprüfung war es, zu garantieren, dass das Teil den Anforderungen des Lastenhefts vollkommen entsprach. Wir haben sogar Anwendungstests durchgeführt. ”

 

 

sogar Anwendungstests durchgeführt

 

Fokus auf das Know-how von Kimya Factory

Dieser „K-Kunde“ ist ein konkretes Beispiel dafür, was Kimya Factory dank seiner Experten im Bereich der additiven Fertigung sowie seiner Ausrüstungen und Testgeräten leisten kann! Nach Analyse des Lastenhefts haben die Experten von Kimya Lab ein neues Material entwickelt, das den Anforderungen der Brandschutzrichtlinien im Schienenverkehr gerecht wird. Die Mitarbeiter von Kimya Factory haben es unmittelbar unter realen Bedingungen und anhand einer konkreten Anwendung testen können, um einen den Anforderungen des Kunden entsprechenden Prototyp herzustellen. Sobald der Bahnausstatter die Konformität der Teile bestätigt hatte, konnte Kimya Factory mit der Herstellung der Teile beginnen und sie an den Kunden ausliefern, der sie wiederum unmittelbar einsetzen konnte.

 

Unsere Kunden können dies am besten beurteilen…

 

F., Purchasing Manager Services hat im Rahmen dieses Projekts mit Kimya zusammengearbeitet:

 

„Wir hatten bereits eine erste Erfahrung mit der additiven Fertigung eines Metallteils, aber noch nicht für die Herstellung eines Kunststoffteils. Außerdem musste das Teil der Brandschutzrichtlinie für Schienenfahrzeuge (DIN EN 45545) gerecht werden. Die Mitarbeiter von Kimya waren in der Lage, eine Lösung für diese Anforderungen anzubieten. Sie haben unsere Bedürfnisse sowohl in technischer Hinsicht als auch im Bereich der Qualität genau verstanden.

Mit der Entwicklung eines 3D Materials, das diese Richtlinien erfüllt, haben sie uns eine effiziente Lösung angeboten. Anschließend konnten sie direkt mit der Produktion des zu ersetzenden Teils beginnen. Wir haben verschiedene Technologien verglichen, um dieses Teil in kleinen Serien zu produzieren. In finanzieller sowie technischer Hinsicht und in puncto Lieferzeiten hat sich herausgestellt, dass die additive Fertigung die am besten geeignete war. Montagetests durch Kimya sowie die Anfertigung eines Qualitätsprotokolls haben es ermöglicht, alle Qualitätsstandards zu erfüllen. Die Teile konnten anschließend als Bestandteil einer Baugruppe an den Betreiber geliefert werden…

Nur die additive Fertigung war in der Lage, unsere Anforderungen effizient zu erfüllen!“

 

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