Die US Navy druckt die Rümpfe ihrer U-Boote in 3D

Die amerikanische Marine, insbesondere die Spezialeinheit der United States Navy namens SEAL (Sea, Air and Land), könnte ihre zukünftigen U-Boote in 3D drucken. Die US Navy präsentierte endlich ihren Optionally Manned Technology Demonstrator (OMTD), einen ersten in Zusammenarbeit mit dem Oak Ridge National Laboratory (ORNL) in 3D gedruckten Rumpf. Eine neue Fertigungsmethode, die ihr viel Zeit ersparen und ihre Kosten senken würde.

 

Normalerweise benötigt die U.S. Navy etwa 5 Monate, um das kleinste U-Boot zu bauen, das die SEAL-Spezialeinheiten in die Kampfzonen bringt. Das könnte sich durch den großformatigen 3D-Druck erheblich ändern: die Teams könnten in wenigen Wochen einen in 3D gedruckten Rumpf zusammenbauen Der erste Prototyp, OMTD, entstand auf einer ORNL-Großformatmaschine namens Big Area Additive Manufacturing – sie druckte einen 9 Meter langen Rumpf in 3D aus einem kohlefaserbasierten Werkstoff.

 

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Bildnachweis: Department of Energy

Kohlefaser zur Verstärkung des Rumpfes

 

Kohlefaser wird zunehmend im 3D-Druck eingesetzt und bietet erhebliche Vorteile für den maritimen Bereich: der Werkstoff ist so hart wie Stahl, aber viel leichter, und erhöht somit die Leistung des erzeugten Teils. Kohlefaser ist auch in vielen Kimya-Filamenten wie ABS Carbon, PETG Carbon oder auch in unserem PEKK Carbon enthalten – dieser Zusatz verstärkt die mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe. Im Falle der US Navy wird nicht angegeben, welche Komponente mit der Kohlefaser vermischt wurde.

 

Der in 3D gedruckte Rumpf soll aus 6 Teilen bestehen, die in 3D gedruckt und in weniger als einem Monat montiert wurden. Die Teams geben an, dass er nur 60.000 $ gekostet hat – für einen traditionellen Rumpf muss man etwa 800.000 $ rechnen. Diese neue Fertigungsmethode könnte einen erheblichen Vorteil für die US Navy darstellen, die nun in der Lage wäre, leistungsfähigere U-Boot-Rümpfe auf Anfrage zu produzieren und gleichzeitig ihre Kosten deutlich zu senken.

 

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