Bahnindustrie

3D-Druck in der Bahnindustrie

 

3D-Druck in der Bahnindustrie ist von sehr großem Interesse! Die Vorteile des 3D-Drucks sind vielfältig! Es ist inzwischen möglich, die Produktionszeit von Zügen zu reduzieren und auch die Wartung der Zugteile zu optimieren. Mit der additiven Fertigung können Konzeptionsphasen beschleunigt und gleichzeitig die Lebensdauer der Produkte verlängert werden, da diese robuster und leistungsfähiger gefertigt werden. Der D3-Druck in der Bahnindustrie trägt auch zu einer besseren Verwaltung der Lagerbestände bei. Die Auftragsfertigung kleiner Serien wird erleichtert, was wiederum dazu beiträgt, dass beschädigte Teile schneller ausgetauscht werden können. Außerdem werden die Züge aufgrund des geringeren Gewichts von den Teilen, die mit innovativeren 3D-Materialien gedruckt werden, insgesamt leichter und folglich energieeffizienter.

 

Die Akteure der Bahnindustrie folgen dem Trend der 3D-Revolution!

 

Mithilfe der 3D-Drucktechnik möchte die SNCF in Frankreich die Stillstandzeiten der Züge infolge von anstehenden Reparaturen dank kürzerer Beschaffungszeiten von Ersatzteilen senken. Beispielsweise konnte ein Gussteil bereits innerhalb von 5 Tagen ausgetauscht werden anstatt der sonst üblichen 5 Wochen. Die Deutsche Bahn hat ebenfalls bereits tausende von Teilen gedruckt, um den Herstellungsprozess von Produkten zu verbessern. Weitere Unternehmen wie Angel Trains (UK), der wichtigste Anbieter im Bereich der Vermietung von Schienenfahrzeugen in Großbritannien oder auch die holländische Firma Nederlandse SpoorWegen produzieren bereits Teile per 3D-Druck, insbesondere Elemente der Innenausstattung. Bombardier Transportation wiederum hat ein maßgeschneidertes Lüftungssystem per 3D-Druck gefertigt. Das multinationale Unternehmen schätzt, bei der Konzeption 30 % bis 40 % Zeit zu sparen im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren.

 

Die geläufigsten 3D-Anwendungen in der Bahnindustrie

Folgende Teile können mithilfe der additiven Fertigung für die Bahnindustrie hergestellt werden.

  • Kabinenelemente (Armstützen, Haltegriffe, Klapptische)
  • Werkzeuge
  • Lüftungsleitungen und Lüftungssysteme, kleine Teile aus Stahl, Achslager, Bremshalterung
  • Austausch von abgenutzten oder defekten veralteten Teilen